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Allgäuer Grundschulen gehen leer aus
Gesendet von: karin Ein 30/07/2012 09:37
Pressemitteilung
Kempten, 25.07.2012 Die Unterrichtsversorgung an den kleinen Grundschulen des Allgäus gestaltet sich zunehmend schwieriger, da die Lehrerstellen nicht ausreichend sind, um eine gute Unterrichtsversorgung zu sichern. Bereits seit einigen Jahren beantragen die Grünen im Bayerischen Landtag auch die kleinen Grundschulen mit ausreichenden Lehrerstellen zu versorgen.
Um ein wohnortnahes Angebot an Grundschulen gemäß dem Motto „kurze Beine, kurze Wege“ angesichts des demographischen Wandels auf dem Land erhalten zu können, müssten die Lehrerbudgets auch im Allgäu mit seinen vielen kleinen Grundschulen bei der Zuweisung durch einen entsprechenden Landschulfaktor bedacht werden. Nun hat die Staatsregierung mit einem sogenannten demographischen Zuschlag zusätzliche Lehrerstellen für kleine Grundschulen zu Verfügung gestellt. „ Doch die Allgäuer Grundschulen gingen bei der, durch die Staatsregierung beschlossenen, Verteilung der zusätzlichen Lehrerstunden, leer aus“, zeigte sich Thomas Gehring, Allgäuer Abgeordneter und schulpolitscher Sprecher der Grünen, enttäuscht über die Antwort des Ministeriums auf seine Anfrage im Landtag.
Im Regierungsbezirk Schwaben habe allein der Schulamtsbezirk des Landkreises Donau-Ries den demographischen Zuschlag erhalten. Den Grund für die Nichtberücksichtigung der kleinen Allgäuer Grundschulen sieht Gehring darin, dass bayernweit zu wenig Stellen für den demokratischen Zuschlag bereit stehen würden und zusätzlichen Lehrerstunden nur Grundschulen bekommen, die von neun Prozent Schülerrückgang in den letzten beiden Schuljahren betroffen waren oder im Schnitt weniger als 7 Klassen je Schule aufweisen. „Die schon seit Jahren bestehenden kleinen Grundschulen im Allgäu gingen dabei leer aus“, so Thomas Gehring. Mit dem demographischen Zuschlag habe Kultusminister Spaenle zwar eine Idee der Grünen aufgegriffen, sie aber so unzureichend umgesetzt, dass die Staatsregierung diese Chance für das Allgäu vertan hat“, betont Thomas Gehring.
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