Grüner Gesetzentwurf fordert stärkere Mitsprache bei der Schullaufbahn-Entscheidung Pressekonferenz mit: Ursula Walther, stv. Vorsitzende des Bundeselternrates und
Thomas Gehring, MdL, schulpolitischer Sprecher
In vielen bayerischen Familien wird derzeit mit großem Erwartungsdruck den Übertrittszeugnissen entgegengefiebert.
Wer eine Durchschnittsnote von 2,33 oder 2,66 vorweisen kann, erhält die begehrte Übertrittsempfehlung auf Gymnasium oder Realschule.
Doch Kinder sind viel zu unterschiedlich in ihrer Entwicklung und ihren Talenten, um sie mit knapp zehn Jahren allein wegen eines Notenschnitts auf eine bestimmte Schullaufbahn festzulegen. Der knallharte Auslesedruck in Klasse vier zählt daher seit langem zu den problematischsten Baustellen im bayerischen Schulsystem.
Die Grünen wollen die Schullaufbahn endlich vom Kopf auf die Füße stellen und den Eltern eine stärkere Mitbestimmung einräumen. „Lehrer und Lehrerinnen beraten – Eltern entscheiden“ ist das Leitmotiv unseres aktuellen Gesetzentwurfs.